Ryan Gosling's Lost River

Ich habe vor wenigen Tagen "Lost River" von schauspielerschönling Ryan Gosling im Kino geschaut. Man sollte ja keine so wahnsinnig hohen Maßstäbe an eine Regiedebüt anlegen und vor allem – bevor man meckert, erstmal selber machen – ich meckere trotzdem.

Aussenansicht des Odeon Kino Berlin

Die Bilder waren auf jeden Fall gut bis beeindruckend. Viel Feuer an Häusern und Autos (das sah echt geil aus), alles zerfallen und im Arsch. Könnte sein, dass es da wirklich überall so aussieht, seit dem die Autohersteller alle weg sind.

Die Story wirkte wie mit heißer Nadel gestrickt. Lauter eigenartige Handlungen der Protagonisten, die ich wenig nachvollziehbar oder überzeugend fand. Alles machte so einen aufgeregt zusammenhangslosen Eindruck, ohne das ich das jetzt genau benennen kann.

Ich habe mal ein paar Zitat der Filmkritik zusammengesucht, die meine Meinung unterstreichen:

Der Plot: "so verworren wie versatzstückhaft, und die Dialoge klingen oft hölzern." – Christian Schröder

"...die Geschichte wirkt gezwungen, und die ambitionierte Bildsprache mit viel Feuer, Wasser und düsterer Erotik läuft seltsam ins Leere", – Barbara Schweizerhof

Am geilsten und treffendsten aber: "Prätentiöser Quatsch" – Pascal Blum

Jep!

#kino